DORTMUND.KREATIV.musik

Ein Netzwerk für Musiktreibende

Musikstädte – Dortmund dabei?

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War heute in Köln um ein „best practice“ der Musikbranche anzusehen. Hier funktioniert die Musikwirtschaft durch Aktivitäten der Verwaltung kombiniert mit Musikunternehmen und einem e.V.. Gesteuert wird das sogenannte Musikcluster durch die c/o pop GmbH – ja eine GmbH, die sich mit mindestens 8 Leuten um das Thema Musikwirtschaft in Köln kümmert. Was genau lernen wir daraus?

1) in Köln ist Musik schon lange ein wichtiges gewünschtes Thema der Stadtväter
2) in Köln kennt die Stadt bereits seit Jahrzehnten die Macher aus der Branche
3) in Köln war die Enttäuschung um die verlorenen „Viva“ und „Popkomm“ so groß, daß durch das bekannte Netzwerk aus der Branche und den gesunde Trotz Gutes Neues entstehen konnte

Will Dortmund auch eine wegweisende Musikstadt sein? Wollen wir hier auch zusätzliche Unternehmen ansiedeln, wollen wir aus eigener Kraft zu einer wichtigen Instanz werden? Aus dem Nichts? Oder haben wir bereits ungeahnte Potentiale die wir heben müßten…

Falls „JA“ – was ist zu tun? Welche Fragestellungen sollten wir bearbeiten, um auf uns aufmerksam zu machen? Ich finde:

a) neue Vertriebswege erarbeiten
b) netzwerken
c) internationalisieren
d) gut über uns reden machen… 50 Unternehmen im Onlineindex http://www.kreativwirtschaft-dortmund.de scheint mir zu wenig

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Written by hausfrauenmethode

5. Februar 2009 um 8:48 pm

Veröffentlicht in Wirtschaft

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Eine Antwort

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  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ruhrgebiet seit 125 Jahren ohne Musikkultur?
    Es gibt wohl kein Land was soviel über Kultur spricht, wie wir Deutschen und gleichzeitig es so mit den Füßen tritt. Die älteste Kulturform der Menschen ist wohl die Musik und der Tanz.
    Jetzt nennen Sie mir mal bitte 3 bekannte Musiktitel von oder über das Ruhrgebiet. Oder einen Titel über die Kulturhauptstadt von EUROPA. Da fällt einen nichts ein . Ist das nicht traurig?
    Wer ist schuld, das es keine Musik aus oder über das Ruhrgebiet gibt? Ist diese Region ohne Talent?
    Ich liebe das Ruhrgebiet. Ich bin hier großgeworden. Ich freue mich ,dass hier endlich etwas passiert. Trotzdem möchte ich ehrlich fragen: Kulturhauptstadt von Europa ohne Musik des Bürgers, Ist das eine Kultur? Oder wird jetzt schnell eine Künstliche hergestellt bis 2010?
    .
    Das sich in so langer Zeit nichts im Ruhrgebiet entwickelt hat ist doch bedenklich ! Oder?
    Jeder Fußballverein hat mehr Lieder wie das Ruhrgebiet.
    Musik lebt davon gehört zu werden. Hier sind deutschsprachige Künstler im eigenem Land total benachteiligt. Die Lokalen Radiosender, die sich 100% von hier nennen, senden ausschließlich englischsprachige Musik. Erst recht nicht Musik von lokalen Künstlern. Die Sender sind Tochtergesellschaften von der WAZ-Gruppe. Sie sagen: Wir sollen uns an den Bürgerfunk wenden. Das sind Amateure, die nur zu den schlechtesten Zeiten senden dürfen. Wie soll sich da etwas entwickeln. Die WAZ berichtet ausgiebig von den lokalen Musikern/Sängern. Aber nur in ihrer Stadt. So bleiben Künstler klein und können im Sinne der Musikindustrie nie Konkurrenz der geheipten Künstler werden. Die natürlich kein Interesse haben den Kuchen zu teilen. Ansonsten bleibt einem deutschsprachigen Musiker aus dem Ruhrgebiet nur der WDR4, der generell stark emotionale Musik ablehnt, und so gut wie keine Ruhrgebietslieder sendet..
    Um erfolgreich im Kohlenpott als Musiker oder Sänger zu sein, bleibt nur das Forum Discotheken und Mallorca, wo man dann schnell als Ballermannkünstler denunziert wird. Das ist aber schlecht um überhaupt in den öffentlichrechtlichen Radiosendern gesendet zu werden.
    Auch bei den öffentlich Rechtlichen, die einen Kulturauftrag haben und durch die GEZ mit den Geldern der Öffentlichkeit finanziert werden. Ob Fernsehgarten oder Musikstadl. Dort werden Künstler von großen Plattenfirmen bevorzugt .Besonders aus dem südlichen Raum Deutschlands. Oder haben Sie schon mal einen Singenden Bergmann oder einen Sänger der sich aus dem Ruhrgebiet bekennt in so einer Sendung gesehen
    Trotzdem hat man keine Chance mitzuhalten mit Künstlern die von den großen Medien (TV und Radio) bevorzugt werden und deswegen immer präsent sind. Die organisierten Geschäftsleute haben die Macht auf Kosten der nicht organisierten Musiker und Sänger. Dadurch wurden seit über 50 Jahren Kultur und Arbeitsplätze vernichtet. So mancher Musiker hätte verdient mit seiner Musik Geld zu verdienen. Aber in Deutschland ist alles so gut organisiert für die Musikindustrie, dass unorganisierte Musiker keine Chance erhalten. Es ist für die Musikindustrie wirtschaftlicher sich für wenige bekannte Musiker einzusetzen. Die letzten 50Jahre haben es gezeigt, auch der Vaterstaat unterstützt diese Musikindustrie, die in der GEMA sitzen als Ordentliche-Mitglieder, die in den öffentlichrechtlichen sitzen, die in den Lokalradiosender sitzen mit der Tochtergesellschaft WAZ . Kultur und Arbeitplätze von musikschaffenden in Deutschland wurde im großen Stiele vernichtet und im Keim erstickt zu Gunsten wirtschaftlichen Erträge der organisierten Musikindustrie. So kann es passieren, dass das Ruhrgebiet die Kulturhauptstadt von Deutschland ohne Musik des kleinen Bürgers ist(Die Allgemeinheit).Wir haben es verdient bei so viel Manipulation bei der Eurovision schlecht dazustehen. (Die Stunde der Wahrheit)
    Ich finde, die Musikkultur des normalen Bürgers sollte mehr gefördert werden. Gerade von den Sendern, die von den Bürgern finanziert werden und einen Kulturauftrag haben,
    Sodass auch ein Bayer, ein Hamburger, ein Berliner Musiker und Musik aus den Ruhrgebiet kennerlernt. Die große Musikindustrie ist so mächtig und denen sind die wirtschaftlichen Einnahmen wichtiger als lokale Größen ,die den großen Kuchen der Einnahmen nur splitten.
    Ich möchte mit diesem Brief niemanden angreifen ,sondern Fragen stellen, die man sich so vielleicht nicht bewusst ist.
    Ich wünschte mir mehr Gerechtigkeit und Unterstützung von den Radio- und Fernsehsendern und auch von den Kulturämtern und vom Deutschen Staat, für die Musikschaffenden aus dem Ruhrgebiet(Das Ruhrgebiet ist nicht nur Herbert Grönemeyer und Klassische Musik, die ich sehr schätze).

    Mit freundlichen Grüßen und Glückauf
    Ihr
    Detlef Lauster“

    Detlef Lauster

    8. Mai 2009 at 12:58 pm


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